Kreativität, die mit jedem Projekt wächst

Zwischen Gestaltung, Teamarbeit und Verantwortung.

Lana Zumbrunnen absolviert ihre Ausbildung als Grafikerin bei der Wirz Group und arbeitet an vielfältigen Projekten. Sie gibt Einblick in ihren abwechslungsreichen Alltag, ihre persönliche Entwicklung und die Momente, in denen eigene Arbeiten sichtbar werden.

11.05.2026

Was hat dich dazu motiviert, deine Ausbildung als Grafiker:in zu absolvieren?

Schon immer hatte ich Freude an Farben und am Zeichnen. Mir wurde daraufhin der gestalterische Vorkurs empfohlen und diesen zu machen war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. In diesem Jahr habe ich unglaublich viel gelernt, wertvolle Freundschaften geknüpft und schliesslich auch meine Lehrstelle gefunden. Diese einjährige Erfahrung hat meinen Wunsch, Grafikerin zu werden, noch einmal verstärkt.

Erinnerst du dich an deinen ersten Tag in der Agentur? Was hat dich damals am meisten überrascht?

Ich erinnere mich noch gut daran. Was mich am meisten überrascht hat, war die unglaublich lustige und offene Stimmung. Es wurden Witze gemacht, es wurde gelacht, bis mir die Tränen kamen. Ich hatte schnell das Gefühl, dazuzugehören. Besonders schön war für mich, dass ich von Anfang an einfach ich selbst sein durfte.

Wie sieht dein Arbeitsalltag in der Agentur aus und welche Aufgaben übernimmst du konkret?

Ein konkreter Alltag gibt es für mich nicht. Jeder Tag sieht anders aus, was ich extrem schätze! Von Inseraten gestalten & Ideen machen, über Plakate layouten bis hin zu Produkt-Packaging für Filmdrehs gestalten ist alles mit dabei!

Was aus der Schule konntest du schon anwenden und wie hilft dir das im kreativen Prozess?

Aus der Schule konnte ich vor allem gestalterische Grundlagen mitnehmen, die mir heute im Arbeitsalltag sehr helfen. Dazu gehören zum Beispiel der Umgang mit Farben, Formen, Typografie und Bildkomposition.

Wie wirst du im Team begleitet und wie unterstützt dich dein Umfeld dabei, deinen eigenen Stil und dein Können weiterzuentwickeln?

In den letzten vier Jahren wurde ich wirklich richtig gut begleitet. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Meine Teamkolleg:innen haben mich immer unterstützt, an mich geglaubt und mir Schritt für Schritt mehr Verantwortung gegeben. Dadurch kann ich heute schon viele Projekte selbstständig umsetzen, was mich sehr stolz macht. Dieses Vertrauen schätze ich extrem, und ich bin einfach mega dankbar für das tolle Team bei Wirz. <3

Gab es ein Projekt, das dich besonders geprägt hat, sei es herausfordernd oder auch motivierend?

Ein besonders eindrückliches Erlebnis war für mich, dass ich beim 100 Jahre Migros-Duttidreh dabei sein durfte. Ich habe dabei das Design von alten Produktverpackungen gestaltet, die in vier Szenen im Film zu sehen sind. Es war ein unglaublich schönes Gefühl, meine eigene Arbeit im fertigen Projekt wiederzusehen. Genau in solchen Momenten merkt man, dass die eigene Arbeit gebraucht und geschätzt wird und das hat mich sehr motiviert.

Welche Fähigkeiten konntest du während deiner Ausbildung bisher besonders weiterentwickeln, fachlich und persönlich?

Ich habe fachlich vor allem gelernt, Ideen besser auszuarbeiten und genauer auf Details zu achten. Mit der Zeit bekommt man einfach ein besseres Gespür dafür, was funktioniert und was ein gutes Design wirklich ausmacht. Persönlich habe ich gelernt, selbstständiger zu arbeiten, offener mit Feedback umzugehen und mehr Vertrauen in mich selbst zu haben. Auch der Austausch im Team ist für mich etwas, das mich extrem weitergebracht hat.

Und gibt es auch eine lustige, unerwartete oder besonders kreative Erfahrung aus deinem Agenturalltag, die dir in Erinnerung geblieben ist?

Es klingt etwas schnulzig, aber ehrlichgesagt ist jede Woche eine neue kreative und vorallem lustige Erfahrung für mich. Mal werde ich mit schamanischen Räucherstäbchen eingeräuchert, mal machen wir als Agentur ein Drachenbotrennen und manchmal lachen wir einfach gemeinsam über zweideutige Headlines und unlustige Sprüche. Genau diese Mischung aus Kreativität, Spontanität und Humor macht den Agenturalltag für mich so besonders.

Wenn du auf deine Lehre zurückblickst: Was hat sich anders entwickelt, als erwartet und was hat dich besonders positiv überrascht?

Etwas, womit ich am Anfang meiner Lehre überhaupt nicht gerechnet hätte, ist, dass KI plötzlich so ein grosses Thema wird und den Arbeitsalltag mitprägt. Das fand ich spannend, weil sich dadurch auch die kreative Arbeit verändert hat. Positiv überrascht hat mich vor allem, wie viel ich insgesamt lernen durfte. Nicht nur fachlich, sondern auch menschlich.

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