
Stellungnahme LSA
Zürcher Gemeinderat will Aussenwerbung massiv einschränken – Wirtschaft und Kultur betroffen
LEADING SWISS AGENCIES (LSA), der Verband der führenden Schweizer Kommunikationsagenturen, zeigt sich enttäuscht über den Entscheid des Zürcher Gemeinderates, die Aussenwerbung im öffentlichen Raum weitgehend einzuschränken. Diese Massnahme entzieht der Stadt erhebliche Einnahmen, schwächt die lokale Wirtschaft und erschwert insbesondere KMU die Kommunikation mit ihren Zielgruppen.
Aussenwerbung ist ein integraler Bestandteil des städtischen Lebens und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie ermöglicht Unternehmen, ihre Dienstleistungen sichtbar zu machen, schafft Arbeitsplätze und unterstützt kulturelle Veranstaltungen. Besonders für KMU ist Plakatwerbung ein unverzichtbares Mittel, um sich in einem kompetitiven Marktumfeld zu behaupten. Zudem ist sie ein relevanter Finanzierungsbeitrag für öffentliche Infrastrukturprojekte.
Ein Werbeverbot kann dazu führen, dass Budgets verstärkt in digitale Kanäle fliessen, wodurch die lokale Wertschöpfung verloren geht. Gleichzeitig nimmt die Stadt den Bürgerinnen und Bürgern eine wichtige Informationsquelle für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen. Plakatwerbung ist im Vergleich zu anderen Werbeformen unaufdringlich und wird in der Bevölkerung breit akzeptiert.
«LEADING SWISS AGENCIES ist enttäuscht über den Entscheid des Gemeinderates der Stadt Zürich, Aussenwerbung im öffentlichen Raum unverhältnismässig einzuschränken. Die Aussenwerbung ist ein essenzieller Bestandteil des städtischen Lebens in Zürich. Ein Verbot hat weitreichende negative Folgen: Es entzieht der Stadt erhebliche Einnahmen, schwächt die Wirtschaft und schränkt insbesondere KMU in ihrer Kommunikation ein. Zudem beeinträchtigt es die Bewerbung kultureller Veranstaltungen, da Plakate ein wichtiger Informationskanal sind. Werbebudgets könnten in digitale Kanäle abwandern, wodurch die lokale Wertschöpfung verloren geht. Plakatwerbung ist akzeptiert, unaufdringlich und belebt das Stadtbild. Ein Verbot ist weder notwendig noch zielführend.» Andreas Hugi, Präsident LEADING SWISS AGENCIES
LEADING SWISS AGENCIES fordert eine faktenbasierte Auseinandersetzung mit dem Thema und eine Lösung, die wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Interessen gleichermassen berücksichtigt.


